lutzkolonne

 

Wie sich die Stadt mit Ruhm bekleckert.


In letzter Zeit taucht hier immer wieder der Weinmann im feuerwehrroten Panzer auf, parkt seine Maschine im Hof, da er immer noch in der gGmbH dabei ist, darf er das. Er darf auch voll legal, sich selbst ganz alleine mit einem LKW durch die Stadt chauffieren, das ist auch kein kleiner 7,5 Tonner, nein, das ist ein ganz großer!

Sitzt der heute noch in der gGmbH?

Skandal ist die immer noch Verwaltung der Ateliers am XXXpark, die gGmbH. Mag Herr Hans-Wurst der Stadt auch die Arbeit abnehmen, ich bin relativ zufrieden mit ihm, denn hinter seiner rauhen Fassade birgt sich viel Menschlichkeit, harte Schale weicher Kern....ein Schaf im Wolfspelz... eine Kakerlake im Gewölle eines Würgers beim Gefiederwechsel... ein Volldepp im Gewand eines Pseudo-Intellektuellen... ein kleiner Erfüllungsgehilfe im Ausgehkleid des Kulturreferats... , darin tummeln sich die Filzlaus, und andere Insekten, wie ein Floh, Zecken und Wanzen; darauf sitzen, wie der Papagei auf der Schulter, die Vereine, die schon lange nur noch Schein-Vereine sind, die zum Machterhalt immer noch von von Leuten durchsetzt sind... vor allen von einem, dem Genie der Niedertracht.

Die Texte beweisen nichts, es könnten auch erfundene Geschichten sein. Zumindest sind sie nur meine Sicht der Dinge. Zudem musste ich die Geschichten immer so schreiben, daß die Persönlichkeitsrechte gewahrt blieben.

Es schrieb sich so schöne Geschichten, vom Kleinen das Große, erste Übung, ging es mir damals nur darum den Protagonisten einen Spiegel vorzuhalten. Es gab die drogenlastige Sumpfkultur, die stritt sich mit der Subkultur, und dann gabs die, die alles an sich rissen und das Gefüge verbessern wollten, mit dem Gedanken Geld zu verdienen. Diese Leute waren das natürliche Domagker Verhängnis und auch ihr verfrühter Untergang.

Ich fand es lustig, so versifft wie das Sozialgefüge in dem Sumpf war, was da alles an kreativem Potential und Zerstörung war, und so einmalig wie auch seltsam komisch. Es war damals eine irrsinnig bereichernde Erfahrung, derentwegen schon alleine es lohnte in München zu leben. Für mich mehr als meine Stadt Paris. Domagk war international.

Es hätte beim Erzählen alleine auch bleiben können, jedoch wurde vom Vorsitzenden neben den Hausverboten die er selbstherrlich aussprach immer mehr die Staatsgewalt miteinbezogen, und da hörte der Spaß auf. Ausgerechnet er wurde damals nicht müde immer wieder die Polizei aufs Gelände zu rufen und dann noch vor Gericht zu gehen. Zumal gerade bei ihm, u.a. wegen des Sturzes von Harry M. über das Geländer vom ersten Stock ins Erdgeschoß, die Staatsgewalt bestenfalls wegen versuchtem fahrlässigen Tötschlags fündig geworden wäre. Für die Zertrümmerung der Küche in Haus 35, bei der er auch noch eine Flasche über die Köpfe der Versammelten hinweg durch das geschlossene Fenster warf hätte er sich selbst mit einem Hausverbot belegen müssen. Für Harry M gehörte es dummerweise damals ganz selbstverständlich zum Kodex deswegen nicht zur Polizei zu gehen. Sein einziger Halt in dem trunkenen Zustand waren die beiden Bierflaschen, die er wie ein Affe die Banane umklammert hielt und nicht loslassen wollte. Die Auto-Rammelei fand nicht in den Häusern und nicht auf den öffentlichen? Straßen statt.

Das Mobbing des Vorstandsvorsitzenden hab ich eigentlich nie besonders ernst genommen. Früher nannte man mich den König von Domagk, ..."sẹmper ạliquid haeret", etwas bleibt immer hängen, und hängt ... und hängt immer noch... jetzt bin ich bei vielen Neuen nur noch der Denunziant vom Domagkpark. Mit allen Geschichten, die der umtriebige Hihi und Freunde in die Schar die um das Lagerfeuer versammelt ist, über mich erzählt...

Drauf gschissen!

Es kann auch sein, daß ich nicht mehr auf dem Laufenden bin und die Vereinsgeschichte in der gGmbH sich schon erledigt hat. Aber warum heißt die gGmbH immer noch so? und ??? warum noch eine GmbH?

Wir Asseln verneigen uns dennoch vor soviel Gegnerschaft.

Dabei liebe ich die Stadt!
Zwerg vom Falkenstein

 

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